
Audio Branding ist kein neuer Ansatz, aber nie war er durchkomponierter und wertvoller als heute. Inmitten der Infoflut avanciert der Markenklang zum wesentlichen CI-Element, indem er die Imagedimensionen der Marke in unverwechselbaren Sound überträgt.
Die Chance, die darin liegt: sich auf übersättigten Märkten mehr Gehör verschaffen, Assoziationen wachrufen oder stärken, Emotionen wecken und verankern. Im Idealfall: synchronisiert mit anderen Sinnes-Komponenten eine Markenpersönlichkeit entwickeln, die Abgrenzung schafft, Identifikation und Vertrauen: Eine Beziehung, die bindet.
Als Leitmotiv durchzieht der Markenklang alle akustischen Signale und Botschaften eines Unternehmens - wieder erkennbar an jedem Touchpoint mit dem potentiellen Kunden: vom spezifischen Produkt- und Verpackungsklang über Spots und Messestände bis zu Telefonwarteschleife und Podcast.
Laut Schätzungen werden bisher über 30% der Markenkommunikation über Akustik geführt. Noch viel Spielraum, um aufhorchen zu lassen.
Olfaktorische Wahrnehmungen sind unmittelbar und docken direkt an Gehirnbereiche für emotionale Erinnerungen an. Sie wecken Assoziationen und Bilder, beeinflussen Stimmung, Eindruck, Verweildauer. Ausschlaggebende Faktoren, wenn es um den direkten Kundenkontakt geht.
Die statistischen Quoten der Kaufentscheidungen, die erst spontan am POS getroffen werden, sind hoch. Auch bei dezenten Schätzungen liegen sie über 50%, in der Spitze bei bis zu 70, 80%. Insbesondere im B:B-Bereich ebenfalls wichtig: ein erfolgreicher Messeauftritt, denn der sorgt für gesunde Auftragsbücher.
Zu den omnipräsenten Stimmungstrübern zählt schlechte Luft. Die Klimatisierung seitens des Messeveranstalters ist meist auf Effizienz abgestellt, und auch der POS ist meist kein Luftkurort.