06.11.2011, 19:08

Shoppen im Sinnesrausch

Innenansicht US-Filiale von Abercrombie & Fitch. (Bildquelle: Abercrombie & Fitch)

Erste Abercrombie & Fitch-Filiale in Deutschland

Die US-basierte Modekette Abercrombie & Fitch gilt als Vorzeigebeispiel für multisensorische Laden-Gestaltung – auch wenn manch POS-Experte hierzulande mehr Dezenz anmahnt. Denn das Kultlabel mit dem Elchlogo zieht alle Sinnesregister und die nicht zu knapp: Durch die Läden wabert süßer schwerer Duft – eigens für den Modegiganten komponiert; das Licht ist auf Kuschelatmosphäre gedimmt und aus den Lautsprechern dröhnen angesagte Clubsounds.

Demnächst locken auch auf der Düsseldorfer Königsallee Nr. 17 Türsteher mit muskelgestählten freien Oberkörpern das junge Publikum zur Shopping Party. Noch im November 2011 soll die erste Filiale von Abercrombie & Fitch in Deutschland eröffnet werden – Big Size mit 1.700 Quadratmetern auf mehreren Etagen. In den nächsten Jahren sind laut Richard Collyer, Senior Director Real Estate, über 30 deutsche Filialen geplant, bereits 2012 sollen München und Hamburg folgen.

In den USA unterhält Abercrombie & Fitch inklusive seiner Tochtermarken Hollister und Gilly Hicks rund 1100 Geschäfte. Die Modekette wurde mit Streetwear bekannt und hat ihr Programm sukzessive erweitert – von trendorientierter Sportbekleidung über Dancefloor-Outfits bis hin zu Düften. Ob der inszenierte Sinnesrausch auch die jungen Leute hierzulande in den Bann ziehen wird, dürfte sich schnell zeigen.

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