
Nico Ueberholz und sein "Büro für temporäre Architektur"
Der Firmensitz von Nico Ueberholz ist mehr als ungewöhnlich - eine alte Kornmühle mit Blick auf die Wuppertaler Schwebebahn. Hier entwickelt er mit seinem „Büro für temporäre Architektur“ wegweisende Gestaltungskonzepte: Kommunikationsdesign im dreidimensionalen Raum in Form von temporären Bauten, Ausstellungskonzepten und Ladeneinrichtungen, für die das Team schon vielfach mit den bedeutendsten deutschen und internationalen Awards ausgezeichnet wurde.
Der Wuppertaler Nico Ueberholz schloss parallel zum Architektur-Studium Anfang der 80er Jahre auch als einer der ersten Absolventen den neuen Studiengangs Diplom-Kommunikationsdesign ab. Nach der Mitarbeit im Architekturbüro seines Vaters wagte er früh den Sprung in die Selbständigkeit: unter anderem mit der Gründung der Firma "artlight", die individuelle Leucht- und Lichtobjekte entwarf. Licht war und ist für Nico Ueberholz immer ein ganz besonderer Stoff. Und es spielte eine wichtige Rolle bei der Umsetzung seiner Ideen für den weiten Bereich des Designs im Raum, den er 1987 mit der Gründung seines "Büros für temporäre Architektur" erschloss. Seine Philosophie bis heute: "Wir wollen Orte der Begegnung schaffen, die eine Bühne für die Kommunikation zwischen Menschen bietet. Und sie müssen den Besuchern so viel Spaß machen, dass sie lange in Erinnerung bleiben." Dieses Ziel erreichte Ueberholz eben nicht zuletzt durch Beleuchtungs-Konzepte, die seine Stände aus dem Ausstellungs-Einerlei weit heraus hoben und seinem Unternehmen schnell einen prominenten Kundenkreis erschlossen.
Nach fast 25 Jahren sind die Ueberholz-Produktion und die Logistik bundesweit in eigenen Profit-Centern organisiert, während die Entwurfscrew weiterhin von Wuppertal aus arbeitet. Gemeinsam mit spezialisierten Kooperationspartnern bietet das Unternehmen Full-Service vom ersten Modell bis zum Stand-Abbau. Und es leistet dabei immer noch echte Kopf- und Handarbeit. Will sagen: Die Gestaltungsideen von Nico Ueberholz und André Füsser, ebenfalls Kommunikationsdesigner, nehmen erst auf dem Skizzenblock Form an und werden dann im Team dreidimensional am Rechner umgesetzt und anschließend realisiert.
Auf diese Weise sind bemerkenswert individuelle Messestände weit jenseits des Systembaus entstanden, die sich preislich trotzdem nicht von der Einheitsarchitektur unterscheiden. "Design", so Ueberholz, "ist keine Frage des Etats. Ein guter Designer kann für jeden Geldbeutel etwas machen." Deshalb finden sich im Kundenportfolio neben Industriekonzernen wie dem Kupfer-Marktführer KME oder dem führenden deutschen Haustechnik-Spezialisten "Gira" auch Mittelständler, die mit kostengünstigen Messeauftritten großen Eindruck machen wollen.
Besondere Aufmerksamkeit erregte Ueberholz in den vergangenen Jahren gleich mehrfach mit seinen Eigenpräsentationen bei der „Euroshop“: Auf dem wichtigsten Marktplatz der Szene überraschte man mit ebenso innovativen wie wirkungsvollen Ständen, die exemplarisch die Designphilosophie „Wir bauen Kommunikation“ in Szene setzten. Prämiert wurden diese Auftritte unter anderem mit dem "red dot", dem "iF-Award" dem Exhibit Design Award in Gold und dem Edge Award als wichtigster US-Auszeichnung für dreidimensionale Gestaltung im Raum, die damit erstmalig an einen Deutschen vergeben wurde. Zuletzt unterstrich Ueberholz seine Bemühungen um neue Wege in der temporären Architektur durch die Partnerschaft in der Arbeitsgruppe Notasensorik, die sich mit integrierter multisensorischer Markenbildung beschäftigt.
Ueberholz GmbH
Büro für temporäre Architektur
Warndtstraße 7
42285 Wuppertal
Telefon 02 02 / 280 96 -0
Telefax 02 02 / 280 96-66
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www.ueberholz.de
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