

Um die Chancen für die Printkommunikation, die sich aus einer passgenau
abgestimmten Veredelungsstrategie ergeben, zu präsentieren, organisiert der Fachverband Medienproduktioner e.V. (f:mp.) zusammen mit den Veredelungs- und Effektspezialisten Gräfe Druck & Veredelung, Heidenreich Print und Vogt Foliendruck die neue Veredelungsplattform „Creatura 2010“. Die Interessenten erleben hier Printkommunikation zum Anfassen; die Experten zeigen, wie die verschiedenen Effekte wirken, wie sie zusammenspielen und wie man gezielt Akzente setzt.
Kommunikation lebt von Kreativität. Das gilt in besonderem Maße für Printprodukte. Beständige Innovationen der Veredelungsverfahren und -techniken eröffnen immer neue Möglichkeiten, die Leser zu überraschen und zu überzeugen. Die Vielfalt an Technologie wird noch deutlich übertroffen von der Vielfalt der Effekte, die mit Druckveredelung möglich sind. Leider ist das tatsächliche Potenzial den Kreativen und Entscheidern, den Designern und Agenturen noch zu wenig bekannt. Es besteht noch immer ein großer Aufklärungsbedarf über die Bandbreite und den Nutzen der verschiedenen Veredelungsvarianten. Das Besondere ist, dass statt der Technik vor allem die Wirkung in den Fokus gestellt wird. Das regt dazu an, neue und ungewöhnliche Möglichkeiten auszuprobieren und zu variieren. Mit dem Blick auf die Aufgaben der erfolgreichen Printkommunikation ist vor allem die Kombination verschiedener Verfahren und Effekte sehr spannend. Einerseits bietet dies die Chance, etwas ganz Neues und Exklusives zu schaffen, welches sofort ins Auge springt. Andererseits muss man aufpassen, dass die Effekte die eigentliche Botschaft nicht in den Hintergrund rücken.
Für den Erfolg ist ebenso relevant, dass die gleiche Veredelungsvariante durchaus unterschiedlich wahrgenommen wird. Beispielsweise wird ein Prägefoliendruck in dem Prospekt eines edlen Autos als authentisch empfunden. Eine dezente Matt-/Glanzlackierung unterstreicht oft besser die schlichte Eleganz eines Produkts. Der Effekt muss einfach zur Botschaft und zur Gestaltung des Printmediums passen. So sind einige Verfahren und Techniken für realistische Darstellungen und andere eher für stilisierte Motive geeignet. Manchmal wird eine Veredelung besser vollflächig eingesetzt, manchmal besser partiell, als einzelnes Highlight. Was die Interessenten von Creatura 2010 in jedem Fall mitnehmen sollte, ist der Mut zum Ungewöhnlichen und das Wissen um Wirkung und Möglichkeiten der Druckveredelung. Auf dieser Grundlage werden Spielräume für kreatives Denken geschaffen.
Ihre Ansprechpartner:
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E-Mail: anja.marhauer@multisense.net
Stefan Köster | Deutsche Messe
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